Das sind die 10 besten Handykameras 2025
- Platz 1: Xiaomi 15 Ultra
- Platz 2: Google Pixel 9 Pro
- Platz 3: Apple iPhone 16 Pro Max
- Platz 4: Samsung Galaxy S25 Ultra
- Platz 5: Google Pixel 9
- Platz 6: Apple iPhone 16
- Platz 7: Xiaomi 15
- Platz 8: Samsung Galaxy S25
- Platz 9: OnePlus 13
- Platz 10: OnePlus 12
Über die Wahl der besten Handykameras
Ein Smartphone kann einiges mehr als Telefonieren und Nachrichten versenden. Zum wohl wichtigsten Feature ist mittlerweile die Handykamera avanciert. Die Smartphone-Knipse hat bei vielen die Digitalkamera verdrängt. Das überrascht wenig, schließlich haben wir unser Handy fast immer dabei. Daher achten insbesondere Nutzer, die auf der Suche nach einem Smartphone mit Vertrag sind, auf eine Ausstattung, die ihren Ansprüchen gerecht wird. Dazu gehört natürlich auch eine gute Kamera. Doch oftmals irritieren die Angaben der Hersteller.
Auf der Suche nach der besten Handykamera haben wir unter anderem die Test-Ergebnisse der Fachportale DXOMARK, Computerbild und CHIP zu Rate gezogen. Auch wenn wir Plätze vergeben haben, dient dies mehr der Übersichtlichkeit. Unter den Spitzen-Smartphones mit guter Handykamera sind die Unterschiede doch verschwindend gering. Den Ausschlag geben bei der Wahl mehr Deine Vorlieben für einen Hersteller. Insgesamt machen alle Vertreter in unser Top 10-Liste hervorragende Bilder.
So stellt sich die Frage: Welches ist die beste Handykamera? Daher haben wir eine Bestenliste zusammengestellt. Anhand unseres Top 10-Rankings erkennst Du nicht nur die beste Handykamera, sondern auch welche Smartphones ähnlich gute Aufnahmen liefern. Außerdem verraten wir, auf welche Technologie eine gute Handykamera mitbringen sollte. Denn die Zahl der Megapixel ist nicht alles.
Platz 1: Xiaomi 15 Ultra

Pro & Contra
- Herausragende Dynamik für perfekt ausbalancierte Aufnahmen
- Natürliche Farbwiedergabe
- Überragende Schärfe und Detailreichtum
- Keine Überbearbeitung für authentische Bildqualität
- Beeindrucke Zoomfähigkeiten
- Hervorragende Videostabilisierung
- Farbtemperatur tendiert gelegentlich zu kühleren Tönen
- Frontkamera bietet nur durchschnittliche Qualität
Das Xiaomi 15 Ultra katapultiert sich mit seiner Leica-Kamera an die Spitze unserer Kamera-Bestenliste. Mit seinem beeindruckenden 1-Zoll-Hauptsensor und der markanten Kamera-Insel fällt das Gerät sofort ins Auge.
Wie beim Vorgänger hat Xiaomi das Quadkamera-System mit den Fotospezialisten von Leica konstruiert. Eine lohnenswerte Zusammenarbeit, wie die vielseitige Kamera beweist. Die 50-MP-Hauptkamera fängt jedes Detail ein. Das 200-MP-Periskop-Teleobjektiv mit 4,3-fachem Zoom holt weit entfernte Motive kristallklar heran. Mit dem zweiten 50-MP-Teleobjektiv gelingen Dir perfekte Porträts. Die 50-MP-Ultraweitwinkelkamera komplettiert das Ensemble als perfekte Wahl für grandiose Landschaftsaufnahmen.
In der Videografie brilliert das Xiaomi 15 Ultra mit 8K-Aufnahmen bei 30 fps oder spektakulären 4K-Aufnahmen mit 120 fps – die ideale Option für Zeitlupen-Enthusiasten.
Xiaomi 15 Ultra

Helges Fazit
Der besondere Clou am Xiaomi 15 Ultra: Fotografierst Du im Querformat, erweckt es dank seines auffälligen Designs den Anschein, als hättest Du tatsächlich eine waschechte Leica-Kamera in der Hand. Das Xiaomi 15 Ultra überzeugt neben seiner Kamera auf ganzer Linie. Das große Display ist scharf und superhell. Die Performance ist top. Das Xiaomi 15 Ultra ist ausdauernd und tankt außerdem richtig schnell auf.
Platz 2: Google Pixel 9 Pro/Pro XL im Kamera-Check

Pro & Contra
- RAW-Format-Aufnahmen mit allen drei Optiken
- 48-MP-Teleobjektiv mit 5-fachem optischem Zoom
- Detailreiche Nachtaufnahmen mit allen drei Optiken
- Schöne und genaue Hauttöne bei allen Lichtverhältnissen
- Manuelle Steuerung von Belichtung und Fokus
- Detailreiche Makroaufnahmen
- Keine HDR-gesättigten Aufnahmen
- Gelegentlich auftretender Verlust von Texturen
Das Google Pixel 9 Pro und Pro XL setzen Standards in der Smartphone-Fotografie. Seine Stärke zeichnet sich nicht nur durch die beeindruckende Hardware, sondern vor allem auch durch die integrierte, leistungsstarke Künstliche Intelligenz aus. Mit dessen Hilfe gelingen beeindruckende Aufnahmen in nahezu jeder Situation. Mit dem Pixel 9 Pro und Pro XL hat Google es geschafft, Hardware und Software auf hohem Niveau miteinander zu kombinieren. Allerdings ist, um die umfassenden KI-Funktionen zur Bildbearbeitung, wie den Magic Editor, nutzen zu können, der Zugriff auf den Cloudspeicher von Google Fotos erforderlich. Das Kamerasetup des Pixel 9 Pro/Pro XL setzt sich aus einem Weitwinkel (50 Megapixel/f/1,68), einem Ultraweitwinkel (48 Megapixel/f/1,7) und einer Tele-Optik mit fünffach-optischem Zoom (48 Megapixel/f/2,8) zusammen. Lediglich durch die Größe des Displays unterscheiden sich die Geräte: Das Pixel 9 Pro besitzt mit 6,3 Zoll ein ebenso großes Display wie das Pixel 9, während das Pixel 9 Pro XL ein 6,7 Zoll großes Display besitzt.
Pixel 9 Pro/Pro XL

Helges Fazit
Mit dem Pixel 9 Pro und Pro XL bauen die Google-Handys ihren Ruf als Premium Smartphones weiter aus. Das Google-Modell überzeugt wie schon sein Vorgänger auf ganzer Linie. Display und Kamera bewegen sich weiterhin auf Top-Niveau. Die Performance ist hervorragend, auch wenn das Pixel 9 Pro und Pro XL wie zuvor schon das Pixel 8 bei Multi-Core- und Grafik-Benchmarks nicht an die Spitzenwerte von Samsung und Apple heranreicht. Als normaler Nutzer wirst Du diese feinen Niveau-Unterschiede nicht merken und zum entspannten Zocken bringt das Pixel 9 Pro/Pro XL allemal mehr als genug Power mit. Noch ein dickes Plus ist die Update-Garantie von sieben Jahren.
Platz 3: Apple iPhone 16 Pro/Pro Max im Kamera-Check

Pro & Contra
- Der wohl beste Videomodus auf einem Smartphone
- Beeindruckende Bildstabilisierung dank Sensor-Shift-Technologie
- Neuer 48-MP-Hauptsensor mit größeren Pixeln für bessere Low-Light-Aufnahmen
- Hochwertige Porträts mit intelligenter Hintergrund-Unschärfe
- Besonders farbgetreue Wiedergabe bei verschiedenen Lichtverhältnissen
- Schneller und präziser Autofokus
- Detailverlust in höheren Zoomstufen
- Gelegentliche Artefakte in Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen
Das iPhone 16 Pro und iPhone 16 Pro Max teilen sich das Kamerasystem, daher belegen sie gemeinsam Platz drei in unserem Ranking der besten Foto-Smartphones. Die besondere Spezialität des iPhone 16 Pro/Pro Max ist allerdings der Videodreh. Die Videoaufnahmen glänzen mit einer genauen Farbwiedergabe unter unterschiedlichen Bedingungen. Der Autofokus arbeitet zuverlässig und präzise, selbst bei schwachem Licht. Die Videostabilisierung des iPhone 16 Pro/Pro Max zählt zu den besten auf dem Markt. Zusätzlich erfreut das iPhone 16 Pro/Pro Max Video-Profis mit Funktionen wie die ProRes-Modi Log und HDR. Der neue 4J-Aufnahmemodus mit 120 fps eignet sich besonders gut für Zeitlupen-Clips. Für richtige gute, rauschfreie Ergebnisse braucht der Modus aber gute Lichtverhältnisse.
Das iPhone 16 Pro kann nicht nur Videos, es macht ebenso hervorragende Fotos. Für detailreiche Aufnahmen bei wenig setzt Du auf das 48-MP-Weitwinkel mit f/1,78-Blende. In diesen Situationen überzeugt der Nachtmodus, der mit KI-Hilfe Dein Motiv bestmöglich einfängt. Daneben setzt sich die Kamera aus einem neuen 48-MP-Ultraweitwinkel und einem 12-MP-Tele mit fünffach optischem Zoom zusammen. Das iPhone 16 Pro/Pro Max wartet also mit einer umfassenden Kameraausstattung für jede Fotosituation auf.
iPhone 16 Pro/Pro Max

Helges Fazit
Das iPhone 16 Pro/Pro Max setzt wie gewohnt Maßstäbe. Mit seinem brillanten OLED-Display und der herausragenden Kamera-Leistung begeistert es Technik-Enthusiasten. Der A18 Pro Chip sorgt für blitzschnelle Performance. Der Akku überzeugt durch mit starker Ausdauer. Die hochwertige Verarbeitung und das elegante Design sind typisch Apple. Allerdings schlägt sich die Spitzentechnologie auch im Preis nieder. Trotzdem ist das iPhone 16 Pro/Pro Max für alle, die das Beste aus dem Apple-Versum suchen, eine exzellente Wahl.
Platz 4: Samsung Galaxy S25 Ultra im Kamera-Check

Pro & Contra
- Außergewöhnliche Dynamik und realistische Farben
- Natürliche Detailwiedergabe
- Verbesserte Telelinse für hervorragende Porträts
- Noch detailreichere Aufnahmen der Ultraweitwinkelkamera
- Professionelle LOG-Videos für umfangreiche Nachbearbeitung
- Umfangreiche KI-Funktionen wie Audio-Radierer für die Nachbearbeitung
- Etwas weichere Videoaufnahmen als beim Vorgänger
- Gelegentlich etwas zu knallige Farben
Seit geraumer Zeit setzt das Ultra-Modell aus Samsungs S-Serie auf ein Kamerasystem mit vier Optiken. Das Samsung Galaxy S25 Ultra setzt auf die erprobte Konfiguration, die Dir vielseitige Gestaltungsmöglichkeiten einräumt. Mit der mächtigen 200-Megapixel-Hauptkamera fängst Du selbst feinste Details ein, während die 50-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera mit ihrer F1.9-Blende für atemberaubende Landschaftsaufnahmen sorgt. Die beiden Teleobjektive mit 3-fachem und 5-fachem optischen Zoom vervollständigen das fotografische Quartett.
Wie alle Foto-Handys in unserer Bestenliste punktet das Galaxy S25 Ultra mit einer beeindruckenden Bildqualität in allen Situationen. Der Hochleistungsprozessor Snapdragon 8 Elite sorgt für eine optimierte Bildverarbeitung, die Rauschen minimiert. Das Ergebnis sind gestochen scharfe Fotos mit hervorragendem Dynamikumfang und lebendigen Farben. Die optischen Zoomstufen der beiden Telelinsen überzeugen mit scharfen Details. Aus extremer Entfernung holst Du Objekte mit dem digitalen 100-fachen Zoom heran.
Für Videografen bietet das S25 Ultra 8K-Aufnahmen mit 30 fps und die neue Galaxy Log-Funktion für professionelle Nachbearbeitung. Der KI-gestützte Audio Eraser filtert störende Hintergrundgeräusche und sorgt für einen klaren Ton, der sich auf die Stimmen konzentriert.
Galaxy S25 Ultra im Gesamt-Check

Helges Fazit
Das Samsung Galaxy S25 Ultra ist wohl das vielseitigste Smartphone. Samsungs Flaggschiff begeistert mit fantastischen Bildern. Daneben glänzt es mit einer herausragenden Performance, einer eindrucksvollen Akkulaufzeit und einem famosen OLED-Display. Zum Tausendsassa wird das Galaxy S25 Ultra aber durch den S Pen. Der Stift versteckt sich im Gehäuse und ist zur Stelle, wenn Du rasch etwas notieren oder skizzieren möchtest.
Platz 5: Google Pixel 9 im Kamera-Check

Pro & Contra
- Brillante Fotos dank 50MP Weitwinkelkamera
- KI-Features wie der Magic Editor
- Detailreiche Nachtaufnahmen
- Sehr gute Tiefenunschärfe
- Detailreiche Makroaufnahmen
- Kein Teleobjektiv
- Verlust von Details bei Bildern mit geringer Belichtung
Das Google Pixel 9 bietet wie schon sein Vorgänger eine der besten Kameras die es bei Smartphones zu finden gibt. Mit seiner fortschrittlichen Kamera-Technologie und der cleveren KI-Unterstützung gelingen Dir atemberaubende Fotos in jeder Situation. Die Zweifachkamera des Google Pixel 9 setzt sich aus einem Weitwinkel (50 Megapixel/f/1,68) und einem Ultraweitwinkel (48 Megapixel/f/1,7) zusammen. Außerdem liefert das Google Pixel 9 insgesamt eine exzellente Kamera-Performance, die mit den Flaggschiff-Geräten andere Großer Hersteller wie Apple oder Samsung definitiv mithalten kann. Die größten unterschiede zu den Pixel Pro und XL Geräten treten im Bereich Tele-Zoom auf. Hier greift das Pixel 9 auf einen digitalen Zoom zurück, während die Pro und Pro XL Geräte über ein Teleobjektiv verfügen.
Google Pixel 9 im Gesamt-Check

Helges Fazit
Mit dem Pixel 9 liefert Google auch dieses Mal ein Smartphone, dass mit den Geräten anderer Hersteller mehr als mithalten kann. Sowohl die Software als auch die Hardware sind auf der Höhe der Zeit. Allerdings erwartet man in dieser Preisklasse auch die neueste Technologie – und diese stellt Google mit einem Leistungsstarken Tensor G4-Prozessor, umfangreichen KI-Funktionen und leistungsstarker Kamera zur Verfügung. Unterm Strich bringt Google hier ein Gerät auf den markt, das sich durchaus sehen lassen kann.
Platz 6: Apple iPhone 16 im Kamera-Check

Pro & Contra
- Hervorragende Detailgenauigkeit der Hauptkamera
- Sehr gute Makrofunktion
- Gute Helligkeit und Kontraste
- Natürliche Hauttöne
- Schneller und präziser Autofokus
- Effektive Videostabilisierung
- Fehlende Telelinse macht sich bei starken Zoomaufnahmen bemerkbar
- Position des Kamera-Knopfs kann bei einhändiger Bedienung unpraktisch sein
Das iPhone 16 bringt eine Dualkamera mit, die begeistern kann. Die 48-Megapixel-Hauptlinse und die 12-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera bietet eine beeindruckende Bildqualität, die Farben, Details und Kontraste meisterhaft einfängt. Die neue Makro-Funktion ermöglicht es Dir, Motive aus nächster Nähe zu erkunden. Du kannst sogar dreidimensionale Videos aufnehmen. Das ermöglicht unter anderem die vertikale Anordnung der Linsen. Die Funktion ist kompatibel mit Apples VR-Brille Vision Pro. Eine weitere, im Alltag sicherlich noch nützlichere Funktion: Du kannst die Hintergrundgeräusche in einem Video eliminieren, sodass der Fokus ganz auf die Stimme Deines Hauptdarstellers gerichtet ist.
Die Bildqualität des iPhone 16 steht den Pro-Modellen kaum nach. Die Kamera liefert stets scharfe und detailreiche Ergebnisse. Lediglich bei extremen Zoomstufen oder in sehr dunklen Bereichen können die Pro-Modelle noch ein wenig mehr überzeugen.
Die Kamera-Steuerung des iPhone 16 ist intuitiv und innovativ. Ein berührungsempfindlicher Knopf am Gehäuse dient als Schnellzugriff und Auslöser. Zudem lassen sich über den Button durch leichte Druck- und Wischgesten schnell Einstellungen für Zoom, Fokus oder Farbtöne anpassen.
iPhone 16 im Gesamt-Check

Helges Fazit
Apples Basismodell ist ein feines handliches Smartphone, das wunderschöne Bilder macht. Auch jenseits der Kameradisziplin gibt es so gut wie nichts zu mäkeln. Das iPhone 16 werkelt auf absoluten Spitzenniveau, erweist sich als sehr ausdauernd und besitzt ein tolles OLED-Display. Einziges Manko: Im Gegensatz zur Konkurrenz begnügt sich das iPhone 16 mit der Standardbildfrequenz von 60 Hertz.
Platz 7: Xiaomi 15 im Kamera-Check

Pro & Contra
- Sehr hohe Detailtreue unter allen Lichtverhältnissen
- Klare Nachtaufnahmen
- Akkurate Belichtung bei Fotos und Videos
- Präzise Farbwiedergabe und guter Weißabgleich
- Hoher Detailreichtum bei Telezoom-Aufnahmen
- Schneller Autofokus
- Leica-Bildmodi „Vibrant“ und „Authentic“ nicht immer ideal
- Qualitätsverlust im digitalen Zoombereich
Das Xiaomi 15 überzeugt mit einem Triple-Kamerasystem, das in Zusammenarbeit mit dem deutschen Kameraspezialisten Leica entwickelt wurde. Es verfügt über eine Hauptlinse mit 50 Megapixeln, eine Ultraweitwinkelkamera mit einem Sichtfeld von 115 Grad und eine Telezoomlinse, die einen 2,6-fachen optischen Zoom ermöglicht. Das Trio verspricht scharfe und detailreiche Aufnahmen, die in nahezu allen Situationen überzeugen.
Mit der Kamera des Xiaomi 15 gelingen Dir scharfe und detailreiche Aufnahmen unter ganz unterschiedlichen Lichtverhältnissen. Gerade die Nachtaufnahmen profitieren von der KI-gestützten Kameratechnologie. Das Xiaomi 15 liefert klare und natürlich wirkende Bilder. Das Xiaomi 15 weiß zudem mit seiner Telelinse zu punkten. Der optische Zoom überzeugt mit rauscharmen Aufnahmen. Die Selfie-Kamera mit 32 Megapixeln sorgt für scharfe Selbstporträts, die sich sehen lassen können.
Du kannst Deinen Bildern gar eine typische Leica-Note verleihen. Dafür greifst Du auf die Bildstile „Leica Vibrant“ und „Leica Authentic“ zurück. Sie sind aber nicht für jede Szene die ideale Wahl. Leica Vibrant produziert sehr kräftige Farben. Im Stil Leica Authentic wirkt manche Aufnahme etwas zu dunkel. Sie wollen also mit Bedacht auf die ansonsten eindrucksvollen Aufnahmen, die die Dreifachkamera hervorbringt, angewandt werden.
Drehst Du lieber Videos, bringt das Xiaomi 15 ebenfalls die passende Ausstattung mit. Du filmst wahlweise in 8K-Qualität mit 30 Bildern pro Sekunde (fps) oder in 4K-Auflösung mit 60 fps. Noch mehr Spielraum für Deine kreativen Projekte findest Du in Funktionen wie Slow-Motion-Aufnahme.
Xiaomi 15 im Gesamt-Check

Helges Fazit
Das Xiaomi 15 weiß auf ganzer Linie zu überzeugen. Es punktet mit einem handlichen Format, einem atemberaubenden Display und einer fabelhaften Performance, die allen Herausforderungen vom Multitasking über die Bildbearbeitung bis zu 3D-Games gewachsen ist. Zudem beweist der Akku eine anständige Kondition und lädt – als Extra-Pluspunkt – extrem schnell auf.
Platz 8: Samsung Galaxy S25/S25 Plus im Kamera-Check

Pro & Contra
- Natürliche Farbwiedergabe
- Gute Detailtreue unter allen Lichtverhältnisse
- Überzeugender optischer Zoom
- Rauscharme Nachtaufnahmen
- LOG-Videoformat für umfangreiche Nachbearbeitung
- Praktische KI-Funktionen für die Nachbearbeitung
- Nur unwesentliche Veränderungen zum Vorgänger
- Digitale Zoomvergrößerungen mit Qualitätsverlust
Nicht neu: Samsung Galaxy S25 und S25 Plus teilen sich das Kamera-Setup und damit auch den Top-10-Platz in unserer Handykamera-Bestenliste. Die Dreifachkamera setzt sich aus einer 50-Megapixel-Hauptkamera, einer 12-Megapixel-Ultraweitwinkellinse und einer 10-Megapixel-Telekamera mit einem dreifachen optischen Zoom zusammen. Das Trio liefert farbenfrohe und kontrastreiche Aufnahmen. Die Kamera glänzt besonders bei der Farbwiedergabe, im Vergleich zur absoluten Spitze fehlt es gelegentlich an Detailgenauigkeit.
Einen entscheidenden Anteil an der sehr guten Bildqualität des Galaxy S25 hat der Qualcomm-Prozessor Snapdragon 8 Elite. Die Pro Visual Engine reduziert Rauschen und kann noch besser bewegte und unbewegte Objekte voneinander abgrenzen. Stark ist die Kamera auch bei Nachtaufnahmen. Sie erzeugt kontrastreiche und natürlich wirkende Bilder.
Videos können in beeindruckender 8K-Auflösung bei 30 fps oder in 4K bei 60 fps aufgenommen werden. Das LOG-Videoformat erlaubt Dir dabei umfangreiche Nachbearbeitungen, ähnlich wie RAW-Fotos.
Ein weiteres nützliches Feature ist der Audio-Radierer, der Störgeräusche entfernt und so für klarere Aufnahmen sorgt. Ebenfalls praktisch ist die KI-Funktion „Best Face“. Sie ersetzt unglückliche Gesichtsausdrücke durch gut gelaunte. So entsteht das perfekte Gruppenbild.
Samsung Galaxy S25(S25 Plus im Gesamt-Check

Helges Fazit
Beim Samsung Galaxy S25 hast Du die Wahl: handlich oder stattlich? Egal, ob Du Dich fürs Basismodell oder die Plus-Variante entscheidest, machst Du nichts verkehrt. Beide Geräte überzeugen. Sie haben farbenfrohe, scharfe Displays, werkeln dank des Qualcomm-Spitzenprozessors Snapdragon 8 Elite rasant und halten auch lange durch. Das Galaxy S25 Plus hat mit 6,7 Zoll das deutlich größere Display und darf mit 45 Watt deutlich schneller aufladen.
Platz 9: OnePlus 13 im Kamera-Check
Pro & Contra
- Hasselblad-Farbkalibration für lebendige, authentische Farben
- Gute Detailgenauigkeit
- Starker optischer Zoom
- Innovativer Dual-Exposure-Algorithmus
- Umfangreiche KI-Funktionen
- Präziser und zuverlässiger Autofokus, auch bei Videos
- Gelegentlich überbetonte Rottöne bei Innenaufnahmen
- Manchmal überzeichnete Kontraste
Das OnePlus 13 ist ein fotografisches Chamäleon. Experimentierfreudige Fotografen finden in der Hasselblad-Kamera eine wahre Spielwiese. Mit drei 50-Megapixel-Kameras – Hauptkamera, Ultraweitwinkel und Tele – wartet das OnePlus 13 mit einem stattlichen optischen Werkzeugkasten auf. Die Partnerschaft mit der Kamera-Ikone Hasselblad veredelt die Bildqualität und gewährt Dir einen professionellen Gestaltungsspielraum.
Über alle drei Objektive hinweg begeistert das OnePlus 13 mit erstklassiger Bildqualität. Sie könnte verloren gehen, wenn Du über den dreifach optischen Zoom hinausgehst. Aber das tut sie nicht. Ein KI-Algorithmus greift ein und bringt erstaunlich detailreiche Aufnahmen hervor. Künstliche Intelligenz steht Dir auch an anderer Stelle zur Seite, unter anderem bei der Nachbearbeitung. Sie entfernt Reflexionen aus Deinen Bildern, schärft Bilder nach oder lässt unerwünschte Objekte aus dem Bild verschwinden.
Für nächtliche Aufnahmen wiederum setzt OnePlus den neuen Dual Exposure Algorithmus ein. Die Kamera nimmt gleichzeitig in kurzer und längerer Belichtung auf. So wird das Motiv eingefroren und es entsteht ein scharfes, detailgetreues Foto. Ein vertrauter Kniff, den Apple, Google & Co. schon seit Jahren verwenden.
OnePlus 13 im Gesamt-Check

Helges Fazit
Nach dem Patent-Zoff hat sich OnePlus auf den deutschen Markt zurückgemeldet. Das OnePlus 13 bringt alles mit, was es braucht, um die Herzen seiner Fans zurückzugewinnen. Allein durch das extravagante Design hebt sich das OnePlus ab. Daneben überzeugt es aber auch in den technischen Disziplinen: wunderbares, riesiges OLED-Display, atemberaubendes Tempo für alle Aufgaben, die anfallen, eine richtig starke Kamera und einen konditionsstarken Akku, der zudem zügig auflädt.
Platz 10: OnePlus 12 im Kamera-Check
Pro & Contra
- Hasselblad-Farbkalibration für authentische Farben
- Detailgenaue und kontrastreiche Aufnahmen
- Schöne Aufnahmen unter allen Lichtverhältnissen
- Präziser Autofokus
- KI-optimierte Bildverarbeitung
- Gute Bildstabilisierung, auch bei Videos
- Gelegentlich überstrahlende Highlights bei Videos
- Qualitätsverlust im digitalen Zoombereich
Mit dem OnePlus 12 hat der chinesische Hersteller den Anschluss an die erste Garde der Smartphone-Fotografie von Google und Apple geschafft. Die Dreifachkamera, die in Kooperation mit dem schwedischen Kameraspezialisten Hasselblad entstanden ist, ist ein Allrounder. Das Setup aus Weitwinkel, Ultraweitwinkel und Telelinse hält für jede Gelegenheit die passende Optik bereit.
Die Objektive lösen mit 50, 48 und 64 Megapixel auf. Das OnePlus 12 nutzt in jeder Situation Pixel Binning. Das OnePlus 12 verbindet also die Informationen aus mehreren Bildpunkten. Daraus entstehen klare, detailreiche Aufnahmen – egal, ob die Sonne scheint oder es gerade dämmert.
Der dreifache optische Zoom ermöglicht scharfe Aufnahmen aus der Ferne. Einen genauen Blick auf kleine Dinge wirft das Ultraweitwinkel, das ebenso die richtige Wahl für eindrucksvolle Landschaftsaufnahmen ist. Der Autofokus stellt bereits aus einer Distanz von 3,5 Zentimetern scharf. Die Bildverarbeitung des OnePlus 12 setzt wie die Konkurrenz auf die Hilfe künstlicher Intelligenz. Die KI reduziert Rauschen und korrigiert Belichtungsprobleme.
Auch beim Videodreh überzeugt das OnePlus 12. 4K-Video drehst Du mit bis zu 60 fps (Bildern pro Sekunde). Ebenso kannst Du 8K-Filme bei 24 fps mit dem OnePlus 12 aufnehmen. Die Videos überzeugen mit schönen Farben und guten Details. Kurz gesagt: Das optische Gesamtpaket des OnePlus 12 stimmt. So springt es verdient in die Top 10 der besten Handykameras.
OnePlus 12 im Gesamt-Check

Helges Fazit
Das OnePlus 12 gehört zu den Handys, mit denen sich der chinesische Hersteller anschickt, sich nach dem Patent-Streit seinen Platz auf dem europäischen Markt zurückzuerobern. Die Karten stehen gut. Das OnePlus 12 weiß zu punkten. Das Gerät besticht mit einer hervorragenden Performance, der tollen Hasselblad-Kamera, einer langen Akkulaufzeit und einem superscharfen und farbenprächtigen OLED-Display, das nur in Sachen Spitzenhelligkeit etwas hinter den Apple-, Samusng- und Google-Geräten zurückliegt. Im Gegenzug tankt das OnePlus 12 aber viel schneller als die Konkurrenz auf.
Zusammengefasst: Die besten Handykameras 2025 im Überblick
Smartphone | Kamera-Vorteile | Megapixel |
---|---|---|
Xiaomi 15 Ultra | Natürliche Farben Überragende Schärfe und Details Beeindruckender Zoom | Hauptkamera: 50 MP Periskop-Tele: 200 MP Tele: 50 MP |
Google Pixel 9 Pro | Beeindruckende Bildstabilisierung Intelligente Hintergrund-Unschärfe Farbgetreue Wiedergabe Schneller und präziser Autofokus | Weitwinkel: 48 MP Ultraweitwinkel: 48 MP Tele: 12 MP |
iPhone 16 Pro | Beeindruckende Bildstabilisierung Intelligente Hintergrund-Unschärfe Farbgetreue Wiedergabe Schneller und präziser Autofokus | Weitwinkel: 48 MP Ultraweitwinkel: 48 MP Tele: 12 MP |
Samsung Galaxy S25 Ultra | Realistische Farben Detailreiche Aufnahmen Beeindruckender Zoom | Hauptkamera: 200 MP Ultraweitwinkel: 50 MP Tele: 10 MP |
Google Pixel 9 | Detailreiche Nachtaufnahmen Sehr gute Tiefenunschärfe Detailreiche Makroaufnahmen | Weitwinkel: 50 MP Ultraweitwinkel: 48 MP |
iPhone 16 | Hervorragende Detailgenauigkeit Sehr gute Makrofunktion Gute Helligkeit und Kontraste | Hauptkamera: 48 MP Ultraweitwinkel: 12 MP |
Xiaomi 15 | Klare Nachtaufnahmen Akkurate Belichtung Präzise Farbwiedergabe Hoher Detailreichtum | Hauptkamera: 50 MP Ultraweitwinkel: 50 MP Tele: 50 MP |
Samsung Galaxy S25 | Natürliche Farbwiedergabe Gute Detailtreue Rauscharme Nachtaufnahmen | Hauptkamera: 50 MP Ultraweitwinkel: 12 MP Tele: 10 MP |
OnePlus 13 | Lebendige, authentische Farben Gute Detailgenauigkeit Präziser Autofokus | Hauptkamera: 50 MP Ultraweitwinkel: 50 MP Tele: 50 MP |
OnePlus 12 | Kontrastreiche Aufnahmen Präziser Autofokus Gute Bildstabilisierung | Hauptkamera: 50 MP Ultraweitwinkel: 48 MP Tele: 64 |
Woran erkenne ich eine gute Handykamera?
Die beste Handykamera zu finden, ist gar nicht so einfach. Denn wer nach einem Smartphone sucht, das perfekte Bilder knipst und damit die Digitalkamera ersetzt, muss sich im Vorfeld schon ein paar Gedanken machen. Ohne Frage liefern die Flaggschiffe sämtlicher Hersteller eine hervorragende Bildqualität. Es sind Nuancen, in denen sich die Leistungsfähigkeit der Kameras unterscheidet. Welche Features die Handykamera unbedingt braucht, hängt davon ab, wann und wie Du sie einsetzt.
Das Schielen auf die Anzahl der Megapixel genügt jedenfalls nicht, um eine fundierte Wahl zu treffen. Die Hersteller rücken sie gern in den Fokus. Doch um sehr gute Fotos zu machen, braucht es noch mehr. 108 Megapixel nützen wenig, wenn die Blende der Linse zu klein ist. Eine Rolle spielen aber auch Zoomfunktion, Autofokus und Bildstabilisator. Wer gern die Sterne einfängt, braucht einen zuverlässigen Nachtmodus. Wer auch gerne mal unter die Filmemacher geht, sollte ebenfalls ein Auge auf die Videoqualität haben. Und dann bieten die Kameras der Smartphone-Flaggschiffe noch einige zusätzliche, meist KI-gestützte Funktionen bereits beim Fotografieren oder für die Nachbearbeitung.
Wenn es um die Megapixel geht, wird nicht gekleckert. Besonders gern preisen die Hersteller die enorme Auflösung an, in der insbesondere ihre Flaggschiff-Modelle Fotos aufnehmen. Zugegeben: 40 Megapixel und mehr klingen beeindruckend. Mittlerweile sind einige der besten Handykameras gar bei 108 Megapixel angekommen. Doch der Wert alleine sagt noch nichts über die Bildqualität aus. Er gibt nur an, wie viele Bildpunkte der Kamerasensor einfangen kann. Steckt im Smartphone ein mickriger Sensor, sind die Pixel entsprechend klein. Die Folge: Dem Foto fehlt es an Details und Farbgenauigkeit. Auch wird es schnell unscharf, wenn die Lichtverhältnisse nicht optimal sind. Bei den Geräten unserer Bestenliste musst Du Dir darüber jedoch keine Gedanken machen: Sie arbeiten allesamt mit einem entsprechend großen Sensor.
Dennoch bedeuten 108 Megapixel nicht, dass Du mit dem Smartphone entsprechend große Fotos knipst. An der Stelle kommt das sogenannte Pixel Binning ins Spiel. Die Technologie hat sich bei fast allen Herstellern durchgesetzt, um die Lichtausbeute zu erhöhen. Dabei verbindet die Handykamera dank Künstlicher Intelligenz die Informationen aus mehreren Pixeln zu einem. Dadurch entstehen detailreichere und schärfere Aufnahmen. Die Auflösung reduziert sich bei dem Verfahren.

Ausschlaggebender als die Auflösung ist die Blende für die Bildqualität. Sie entscheidet darüber, wie viel Licht aus der Umgebung auf den Kamerasensor fällt. Je weiter sich die Blende also öffnet, umso mehr Licht fängt die Kamera ein. Der f-Wert ergibt sich aus dem Verhältnis von Brennweite und Öffnung des Objektivs. Verwirrend ist es allerdings, diesen Wert richtig zu deuten. Den je kleiner der angegebene Wert ist, umso größer ist die Blende. Einfach lässt es sich am Beispiel verdeutlichen: Liegt die Blendenzahl bei f 1.8, gelangt mehr Licht auf den Sensor als beim Wert f 2.2.
Im Gegensatz zu Spiegelreflexkameras arbeiten selbst die besten Handykameras mit einer festen Blende. Daher ist es ratsam, auf einen möglichst niedrigen Wert bei der Hauptkamera zu achten. Die Blendenzahl sollte bei f 1.8 oder darunter liegen. So kannst Du sicher sein, dass Dir auch bei schlechten Lichtverhältnissen noch ansehnliche Schnappschüsse gelingen.

Selbst Einsteiger-Smartphones kommen heutzutage wenigstens mit einer Dual-Kamera daher. Doch was bringen drei, vier oder gar fünf Objektive im Kameramodul des Handys? Sie nehmen auf jeden Fall nicht nur viel Raum ein: Sie sorgen für mehr Bildqualität. Smartphone-Objektive haben zumeist feste Brennweiten. Der Zoom funktioniert daher nur digital. Darunter leidet das Foto. Kannst Du jedoch auf weitere Objektive mit anderen Brennweiten zugreifen, vermeidest Du den Qualitätsverlust. Eine Tele-Linse rückt auch ohne digitalen Zoom näher an Dein Motiv heran als das Standard-Weitwinkel.
Der Zoom-Faktor bei den Tele-Objektiven ist meist festgelegt auf einen zweifachen oder dreifachen Zoom. Du kannst also nicht wie bei einer Spiegelreflexkamera stufenlos den Mond näher an die Erde rücken. Der Vorteil an Dreifach- oder auch Fünffachkameras sind die kreativeren Möglichkeiten, die sich Dir für Deine Fotos eröffnen. Du bist nicht an eine Perspektive gebunden. Je nachdem, wie Du Dein Motiv am besten in Szene setzen möchtest, wählst Du das geeignete Objektiv.
HUAWEI setzte als erster Hersteller sogenannte Prisma-Linsen ein. Sie haben die gleiche Funktion wie ein klassisches Tele-Objektiv. Nur sind sie eben wesentlich kompakter, damit sie ins Smartphone passen. Über ein Prisma wird das eingefangene Licht reflektiert. So verlängert sich der Weg, den das Licht zurücklegt, und der Zoom-Faktor der Handy-Cam erhöht sich auf das bis zu Sechsfache. Die Objektive werden auch Periskop-Linsen genannt.
Wichtig für scharfe Fotos und insbesondere wackelfreie Videos ist der Bildstabilisator. Seine Aufgabe ist es, die Bewegungen unseres Körpers bei der Aufnahme auszugleichen. Dafür setzen die Handy-Hersteller zwei verschiedene Varianten ein. Der digitale Bildstabilisator zoomt zunächst ein bisschen in den gewählten Ausschnitt herein. Die leichte Verschiebung ermöglicht es der Software, das Wackeln zu korrigieren. Das Verfahren geht jedoch zu Lasten der Bildqualität. Ein Teil der Auflösung geht verloren.
Anders geht der optische Bildstabilisator vor. Damit er wirken kann, hat die Linse ein ganz klein wenig Spiel. Sie kann sich also bewegen. Dadurch werden Wackler auf analoge Weise ausgeglichen. Folglich wirkt der optische Bildstabilisator ohne Qualitätsverlust für die Aufnahme. Er ist also in jedem Fall die bessere Wahl. Einige der Top-Smartphones verbinden mittlerweile beide Formen.
Eine gute Handykamera kann heutzutage noch mehr. Intelligente Software hilft Dir dabei, die richtigen Einstellungen für jeden Schnappschuss zu finden. Üblicherweise verfügen die meisten Smartphone-Cams mindestens über einen Porträt- und einen Nachtmodus. Auswählen kannst Du die verschiedenen Modi über das Menü der Handykamera. Dadurch werden die Kameraeinstellungen automatisch an die Lichtverhältnisse angepasst.
Manche Handys verfügen gar über eine separate Porträt-Linse, gern auch Bokeh-Linse genannt. Sie fokussiert das Fotomodell im Vorgrund und lässt den Hintergrund durch einen Unschärfe-Effekt verschwimmen. Das wirkt professionell und lenkt vor allem die Aufmerksamkeit des Betrachters ganz auf die fotografierte Person. Im Grunde sind solche separaten Porträt-Objektive inzwischen unnötig. Die künstliche Intelligenz der Handykameras ist so ausgereift, dass die Software den Effekt ebenso gut erzeugen kann.
Etwas anders verhält es sich mit dem Time-of-Flight-Sensor (ToF). Bereits in einigen der besten Handykameras kommt er zum Einsatz. Sein Hauptanwendungsgebiet sind ebenfalls Porträtaufnahmen. Der ToF-Sensor nimmt die Szene im Fokus tatsächlich räumlich wahr. Er misst die Zeit, die das Licht bis zu einem Objekt und wieder zurück benötigt. Auf diese Weise erzeugt das Objektiv einen zuverlässigeren Bokeh-Effekt, der eben nicht nur bei Fotos, sondern auch bei Videoaufnahmen funktioniert.
Wichtig ist auch ein guter Autofokus. Arbeitet er zuverlässig, sorgt er für schärfere Bilder. Als Hinweis auf eine gute Handykamera gilt ebenfalls der HDR-Modus. HDR steht für High Dynamic Range. Gelangt die Belichtungskorrektur an ihre Grenze, springt HDR ein. Die Funktion verbessert zu dunkle oder zu helle Bereiche eines Bildes. Im HDR-Modus knipst die Smartphone-Kamera mehrere Fotos mit unterschiedlichen Belichtungseinstellungen und kombiniert sie zu einem korrekt belichteten Bild.
Wer gern stimmungsvolle Dämmerungsbilder fotografiert oder die nächtlichen Lichter der Stadt einfängt, sollte auf den Nachtmodus achten. In der Dunkelheit verwendet der Nachtmodus eine Langzeitbelichtung. Das heißt, er lässt für mehrere Sekunden Licht auf den Kamerasensor. So werden die Bilder kontrastreicher und zeigen mehr Details. Der KI-Assistent wiederum gleicht das Wackeln aus. Legst Du Wert auf gestochen scharfe Nachtaufnahmen, verwendest Du besser ein Stativ. So hat die Software deutlich weniger Mühe. Außerdem kannst Du so die Belichtungszeit ganz nach Belieben verlängern. Das merkt man den Fotos an.
Was ein Smartphone mit guter Kamera noch können sollte
Für ungetrübtes Fotovergnügen braucht es mehr als die beste Handykamera. Neben einer ausgereiften Kamera-Technologie und einer ausreichenden Megapixel-Zahl kommt es noch auf andere Features an. Denn was nützt Dir die beste Handykamera, wenn Du nicht genug Platz für all Deine Fotos hast? Welche Ausstattung braucht also das Handy noch?

Viel Platz für die Meisterwerke
Wer ein Handy mit guter Kamera sein eigen nennt, fotografiert sicherlich gern und ausgiebig. Um Deine Schnappschüsse zu sichern, brauchst Du also ein Smartphone mit ausreichend Speicherkapazität. Daran mangelt es den Spitzenmodellen in der Regel nicht. Sie sind meist mit wenigstens 256 Gigabyte internen Speicher ausgestattet. Manche von ihnen warten sogar mit 512 Gigabyte auf. Bei einer geringeren Kapazität ist der Speicher oftmals erweiterbar über eine microSD-karte.
Natürlich gibt es noch eine Alternative, um Deine Fotos zu speichern. Die Aufnahmen lassen sich in der Cloud sichern. So belasten Deine Schnappschüsse auch nicht den internen Speicher des Handys. Nutzt Du ein iPhone, bietet sich die Apple iCloud an, um automatisch die neuesten Fotos hochzuladen. Verwendest Du ein Android-Smartphone, steht Dir etwa Google Fotos zur Verfügung. Doch in beiden Fällen kannst Du Dich auch für einen alternativen Service wie Dropbox oder OneDrive entscheiden. Zudem bieten die großen Hersteller wie Samsung und Huawei eigene Cloud-Dienste an. Dieser Weg der Sicherung hat einen ungeheuren Vorteil: Du kannst jederzeit und von jedem anderen Gerät auf Deine Bilder zugreifen.

Verlässliche Energiereserven
Macht der Akku schlapp, ist die Fotosafari rasch zu Ende. Daher sollte das Smartphone Deiner Wahl nicht nur über eine gute Kamera, sondern auch über einen leistungsstarken Akku verfügen. Üblicherweise sind die Modelle der Spitzenklasse gut bestückt. Bei ihnen kommt es vielmehr darauf an, ob der Akku eine Schnellladefunktion besitzt. Je nach Hersteller heißt die Funktion Quick Charge, Fast Charge, VOOC oder Dash Charge. Dadurch braucht der Akku nur eine kurze Pause zum Auftanken.
Praktisch ist sicherlich auch die Möglichkeit, das Handy kabellos aufzuladen. So erholt sich das Smartphone auch mal auf der Ladestation im Auto. Die meisten Top-Smartphone können auch noch mehr. Neben Wireless Charging beherrschen sie Reverse Charging. Rücken an Rücken mit einem anderen Smartphone teilen sie ihre Akkuladung.

Stabiles Internet
Wer viele Fotos knipst und Videos dreht, hat eine Menge Daten zu verwalten und zu bearbeiten. Das erledigst Du sicherlich vorzugsweise in aller Ruhe daheim. Eine stabile Internetverbindung ist dabei hilfreich. Zahlreiche Bildbearbeitungsprogramme arbeiten längst cloudbasiert. Doch auch die Sicherung Deiner Kunstwerke etwa auf einem Netzwerk-Laufwerk geht im schnellen WLAN flotter. Brauchst Du noch stabiles und schnelles Internet, um Deine Foto-Meisterwerke zu bearbeiten und zu verbreiten? Bei LogiTel findest Du neben dem Smartphone mit der besten Kamera auch den idealen Internetvertrag für Dich.
Häufige Fragen
Welches Handy hat die beste Kamera-Qualität?
Unser Gewinner mit der besten Handykamera 2025 ist das Xiaomi 15 Ultra. Das Xiaomi-Premium-Smartphone überzeugt überzeugt mit einer starken Kamera-Ausstattung und hilfreichen KI-Funktionen für die Bildbearbeitung. Xiaomi hat die Vierfachkamera gemeinsam mit dem deutschen Kameraspezialisten Leica konstruiert.
Welches Samsung-Handy hat die beste Kamera?
Das Samsung Galaxy S25 Ultra hat aktuell die beste Kamera unter den Samsung-Smartphones.
Welches Mittelklasse-Handy macht die besten Fotos?
Das Samsung Galaxy S24 FE hat zweifelsohne eine der besten Kameras in der Mittelklasse. Das Samsung-Smartphone hebt sich vor allem durch sein Tele-Objektiv von der Konkurrenz ab. Über drei Brennweiten verfügen nur ganz wenige Modelle der Smartphone-Mittelklasse.
Welches Handy hat die beste Kamera unter 500 €?
Das Google Pixel 8a schneidet unter den Mittelklasse-Handys bis 500 Euro im Kameratest der DXOMARK-Experten am besten ab. Das günstige Pixel-Phone verfügt über eine Dualkamera und nutzt die gleichen Kamera-Funktionen wie Googles Premium-Modelle. Dazu gehört zum Beispiel auch der Magische Radierer, der störende Elemente aus Deinen Bildern entfernt.
Die besten Smartphones
Handys mit guter Akkulaufzeit
Sprinterhandys am Kabel

Jennys erstes Handy war ein Nokia 5110 im peppigen Blau. Seither weint sie der guten alten Telefonzelle keine Träne mehr nach. Das Schreiben hat sie bei verschiedenen Tageszeitungen gelernt. Geht’s um Smartphones ist sie wegen ihres über Jahre angehäuften Know-hows die erste Anlaufstelle für Familie und Freunde.
Eine sehr seltsame auflistung wenn du mich fragst. s24 auf platz 7 und so viele google produkte davor,… hm.. da wird doch nicht jemand gesponsert, oder? ;-))) ist jdfs auffallend ungewöhnlich.
außerdem gibt der artikel an von “10. Januar 2025” zu sein, doch die modelle hier sind teilweise veraltet.. wirkt wie ein billiger seo/clickgenerier/aritkel ohne qualität wenn du mich fragst. muss sowas sein?? so komme ich nicht wieder sondern vergesse die gesamte website bzw denke mir das ist unseriös/zeitverschwendung
Moin Peter. Vielen Dank für Dein Feedback, auch wenn ich es bedauere, dass Du in dieser Form an dem Artikel zweifelst. Tatsächlich haben die Google-Handys beim Thema Fotografie in den vergangenen Jahren kräftig zugelegt. Seit der Pixel 6-Reihe sind sie auf dem Feld tonangebend. Abgesehen von der Samsung-Platzierung gibt es noch andere Modelle, die Du im Ranking vermisst? Viele Grüße, Jenny
Wo ist denn das Honor Magic5 Pro geblieben?
Moin Egon. Vielen Dank für Deinen Tipp. Ist notiert fürs nächste Beitragsupdate. Viele Grüße, Jenny
also ich finde das hier eindeutig noch das P30 pro und das Galaxy S21 fehlt und zwar ganz oben mit dabei
Ein sehr unformativer Artukel. Können sie noch anfügen, welches dieser Handys due vesten Makroaufnahmen macht?
Moin Frau Perlmutter-Haas. Schade, dass Sie den Artikel als nicht ausreichend informativ empfinden. Mein Anliegen ist es, einen allgemeinen Überblick über die Fotoqualitäten der Smartphone-Kameras zu geben. Makrofotografie ist ein sehr spezieller Bereich. Ich kann Sie aber beruhigen, tolle Makroaufnahmen können fast alle der vorgestellten Modelle. Das Xiaomi 12T Pro verfügt gar über eine explizite Makrolinse. Doch auch ohne Makrolinse können Sie zum Beispiel mit dem iPhone 13 Pro oder iPhone 14 Pro Details aus einem Abstand von nur zwei Zentimeter in den Fokus nehmen. Aber Achtung: Die Basismodelle iPhone 13 und iPhone 14 können das nicht. Viele Grüße, Jenny Bernard
Sehr hilfreicher Artikel. Vielen Dank. Dadurch komme ich meiner Kaufentscheidung etwas näher und weiß aus was ich achten sollte. 😉